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ElringKlinger erhält weiteren großen Serienauftrag für Leichtbauteile

  • Auftrag über Cockpitquerträger in Hybridbauweise für Premium-SUV von Byton erhalten
  • Gesamtvolumen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, Laufzeit von sechs Jahren
  • Start der Produktion im Jahr 2019 am chinesischen Standort von ElringKlinger in Suzhou

Dettingen/Erms (Deutschland), 30. Januar 2018 +++ Die ElringKlinger AG hat einen weiteren bedeutenden Auftrag für seine innovativen Leichtbau-Strukturkomponenten erhalten: Der Elektrofahrzeughersteller Byton hat für sein Premium-SUV-Modell Cockpitquerträger von ElringKlinger geordert. Eine Integration dieses Leichtbauprodukts in weitere künftige Byton-Modelle wird von beiden Vertragspartnern angestrebt. Die Entwicklungsleistungen für diesen Auftrag werden in den Technikzentren im Silicon Valley und in Süddeutschland erbracht. Ab 2019 soll dann die Produktion der Komponenten im ElringKlinger-Werk im chinesischen Suzhou erfolgen. Insgesamt umfasst der Vertrag ein Volumen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich über eine Laufzeit von sechs Jahren.

"Mit Byton hat sich bereits der zweite innovative Anbieter von Fahrzeugen der neuen Generation für unsere Cockpitquerträger entschieden. Dies belegt den Stellenwert dieses Leichtbauteils für Kunden: Die spürbare Gewichtseinsparung sowie die flexible Anpassungsfähigkeit an die individuellen Bedürfnisse sind für die Hersteller überaus relevant", betont der Vorstandsvorsitzende der ElringKlinger AG, Dr. Stefan Wolf. "Nicht ohne Grund wurde der Cockpitquerträger als eine der ersten Interieur-Komponenten des neuen SUV-Modells vom Kunden bereits jetzt frühzeitig vergeben."

Bei der Herstellung der von ElringKlinger produzierten Cockpitquerträger wird ein innovatives Verfahren angewandt, das Metallinnenhochdruck-Umformung mit Kunststoffspritzguss in nur einem Prozessschritt vereint. Die dadurch entstehenden Strukturbauteile aus Kunststoff und Metall verbinden die Vorteile beider Werkstoffe: eine hohe Form- und Maßgenauigkeit von komplexen Geometrien mit minimalen Toleranzen und eine beachtliche Strukturfestigkeit im Crashfall. Gleichzeitig können deutliche Gewichtsvorteile gegenüber konventionellen Metallvarianten realisiert werden.

ElringKlinger arbeitet seit über 15 Jahren an der Substitution von Metall durch Kunststoff und hat sich wesentliches Material- und Produktions-Know-how in diesem Bereich erarbeitet. Strukturbauteile aus Polymer-Metall-Hybriden stellt der Konzern bereits seit 2015 an den Standorten in Leamington (Kanada) und Suzhou (China) sowie seit Mitte 2017 in Fremont (USA) in Serie her. Dieser neuerliche Auftrag stellt einen weiteren Schritt in der erfolgreichen Umsetzung der Leichtbau-Strategie dar.

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